des Tennisverein Hagenbach e. V.
entnommen der Festschrift zum 25jährigen Vereinsjubiläums. Ergänzungen ab 2001 erforderlich.
| 1975 | Am 21.5.15 treffen sich 52 Personen im,,Grünen Baum" zur konstituierenden Sitzung als Tennisabteilung des Turnvereins Hagenbach. An Startkapital stehen dem Verein eine 10 000 DM Spende und die Aufnahmegebühren der Gründungsmitglieder (200 DM Einzel / 300 DM Ehepaar), sowie die Jahresgebühren (70/100 DM ) zur Verfügung. Als vorläufige Vorstandschaft wurde gewählt: Gründungsinitiator Claus Zürn, 1. Vorsitzender; Egon Kropp, 2.Vorsitzender; Hans Kottysch, techn. Leiter, L. Bennewitz, Kassenwart; H. Prior, Sportwart und H. Buchlaub, Schriftführerin. Zwei Plätze sollen auf dem Schuttplatz hinter der Hasenhütte im Rahmen der Hessbachgestaltung gebaut werden. Am 3.9.1975 beschließt die erste Mitgliederversammlung für die schon 105 Mitglieder den Bau von drei Hartplätzen mit Bitumen-Plast-Belag und einer Übungswand in einem Finanzierungsrahmen von 120 000 DM. Die Gemeinde unter Bgm. Vogel stellt das Gelände, den ehemaligen Schuttplatz am Hessbach, im Erbbaurecht zur Verfügung und übernimmt die Ausfallbürgschaft. Am 10. Oktober beginnen dann die Bauarbeiten. Der Verein beschließt seine Eigenständigkeit und nennt sich Tennisverein Hagenbach e.V. In der Schulturnhalle wird der Spielbetrieb unter Anleitung der Trainer B.Ebner und U. Jäger mit Kleingruppentraining aufgenommen. |
| 1976 | Zur Generalversammlung am 11. April. zählt der Verein 142 Mitglieder. Als Vereinsfarben werden Rot/Weiß festgelegt. Am 22. Mai werden die Plätze unter Mitwirkung zahlreicher Hagenbacher Vereine eingeweiht. Die Umzäunung, die Außenanlagen, der Spielplatz, ein Kostenaufwand von 45 000 DM, werden fertiggestellt. Als Umkleidemöglichkeit dient eine kleine Bauhütte. Ab Mai spielt eine Herrenmannschaft mit L. Burg, W. Eisenhut, H.Heitzer, F. König, H. Kottysch, H. Otte und H. Prior in der Medenrunde mit und erreicht gleich die Meisterschaft und somit den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse. Bei den ersten Vereinsmeisterschaften siegen bei den Damen M. Schauersberger und bei den Herren L. Burg. |
| 1977 | Als erstes Clubhaus erwirbt der Verein eine gut erhaltene, ca. 70 qm große Baubaracke. Durch den starken Zuwachs auf nunmehr 180 Mitglieder, wird die Tennisanlage um Platz 4 für rd. 40 000 DM erweitert. An der Medenrunde nehmen zwei Herren- und eine Damenmannschaft teil. Die Vorstandschaft wird um den Jugendwart erweitert. Unter Jugendwart Lothar Burg wird zum ersten Mal eine Jugendförderwoche durchgeführt. Die Teilnehmer kommen aus dem ganzen Kreis Germersheim. Diese Fördertage, ein Novum im Deutschen Tennisverband, finden große Beachtung und wurden vom DTB als Vorbild aufgezeigt. Heute wird nach diesem Modell in vielen Vereinen Jugendarbeit betrieben. |
| 1978 | erfolgt der erste Bauabschnitt des Clubheims mit Umkleidekabinen und Nasszellen.
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| 1979 | kann das Clubheim mit Küche und Bewirtungsraum fertiggestellt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 225 000 DM. Die Einweihung im September wird von einer aus Mitgliedern gebildeten Musikband "Susi and the Tiebreakers" umrahmt. Viele weitere Jahre bietet diese Band den musikalischen Rahmen für erinnerungsreiche Veranstaltungen. Die alljährlichen Maibälle, Sommernachtsfeste und die Herbstbälle stellen Höhepunkte im gesellschaftlichen Leben Hagenbachs dar. |
| 1981 | Die intensive und kontinuierliche Jugendarbeit zeigt ihre Erfolge. Claudius Zürn erringt den Titel des Jugendpfalzmeisters im Einzel. Die Junioren und die Bambinimannschaften steigen in die A-Klasse auf. |
| 1982 | Mit finanzieller Unterstützung des Landkreises wird die Einfeldtennishalle mit einem Kostenaufrvand von 300 000 DM erstellt. Frau Christel Zürn übernimmt die Verwaltung, die sie bis zum heutigen Tage ausführt. Die 1. Herenmannschaft steigt in die B-Klasse auf. |
| 1983 | Die Bambinomannschaft wird Meister der A-Klasse und steigt in die Sonderklasse, der höchsten Jugendwettspielklasse des Verbandes, auf. Auch die erste Mannschaft schaffte den Aufstieg in die A-Klasse. Das erste Sunshine-Turnier für Nichtmannschaftsspieler wird durchgeführt. Zum ersten Mal erscheint das Tennisjournal, das Jahresheft des Vereins. |
| 1984 | Mit den Bambinos, den Juniorinnen und den Junioren nehmen drei Jugendmannschaften an der Medenrunde tei1. Die Damenmannschaft erreichte den Wiederaufstieg in die B-Klasse. Eine Fußballmannschaft von TV-Mitgliedern gewinnt den Wanderpokal bei der Dorfmeisterschaft. |
| 1985 | 8 Mannschaften nehmen mittlerweile an den Medenrunden teil: 2 Herrenmannschaften, eine Damenmannschaft, die Junioren I und II, die Juniorinnen, die Bambinos und die Seniorenmannschaft. Die Fußballmannschaft gewinnt wiederum die Dorfmeisterschaft. Das 10 jährige Vereinsjubiläum wird mit einer Festwoche begangen, Vereinsturnier, Turnier der Vereine, Jugendturnier; Turnier der südpfälzischen Vereine und ein großer "Bunter Abend" in der Mehrzweckhalle bilden das Programm um den Festakt. |
| 1986 | Der Belag der Plätze muß saniert werden. Der Bitu-Plast-Belag wird ersetzt durch einen Kunstrasenbelag, damals die ersten derartigen in der Pfalz. Dabei werden die Zwischenräume zwischen den Halmen aus Kunststoff mit Sand ausgefüllt. |
| 1988 | Die zweite Herrenmannschaft schafft den Aufstieg . |
| 1989 | tritt nach 15 jähriger Amtszeit Claus Zürn als 1. Vorsitzender zurück. Für seine engagiefte, umsichtige und aufopfernde Tätigkeit für den Verein wird er von der Mitgliederversammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Thomas Winker tritt seine Nachfolge an. Dieses Jahr erweist sich als der sportliche Höhepunkt des Vereins. Die 1. Herrenmannschaft rückt in die damalige 2. Pfalzliga. Alle Spieler, Stefan Cerweck, Daniel Hüll, Franz Kropp, Harald Schoof, Oliver Wedel und Thorsten Ulm, sind aus der Vereinsjugendarbeit hervorgegangen. In der 1.Pfalzliga können sich die Jungsenioren mit L. Burg, R. Dübon, B. Ebner, H. Grashoff, V. Horn, B. Kraus, U.Trösch und H.Vogel behaupten. |
| 1991 | Für den zurückgetretenen Vorstand Winker wählt die Versammlung Roland Winter zum Vorsitzenden.Das Clubheim erhält für rund 20 000 DM eine Warmwasserheizung mit Gasfeuerung. Eine notwendige Platzrenovierung kostet den Verein 10 000 DM. Der Jugendspieler Tobias Job wird Pfalz- und RheinlandPfalzmeister. Für die Vereinsarbeit wird ein PC im Werte von 2500 DM angeschafft. |
| 1992 | Das Clubheim erhält eine neue Einbauküche gespendet. |
| 1994 | Das vom Vorsitzenden R. Winter auf unserer Tennisanlage zugunsten des Deutschen Kinderhilfswerkes organisierte Tennisturnier mit 24 Prominenten, dem Ministerpräsidenten Beck, MdB's und MdL's, mit Fußballnationalspielern und Persönlichkeiten aus Fernsehen und Rundfunk, erbringt einen Erlös von l7 000 DM. Nach langer schwerer Krankheit verstirbt am 19. Mai unser Ehrenvorsitzender und Vereinsgründer Claus Zürn. |
| 1995 | Nach langen und geschickten Verhandlungen des 1. Vorsitzenden R. Winter werden endlich die Pappeln entlang der Tennisanlage, die unsere Tennisplätze immer sehr in einen schlechten Zustand brachten, gefällt. |
| 1996 | Die gesamte Tennisanlage wird auf Sandplätze umgebaut und 3 der Tennisplätze gedreht, sowie die hohen Zäune zwischen den Plätzen herausgenommen Die Bau- und Folgekosten betragen rund 230 000 DM, die durch Eigenleistungen, Spenden und Zuschüssen erheblich reduziert werden konnten. Erstmals erhebt der Verein 10 Jahre lang zur Finanzierung eine Projektkostenumlage (80, 40 und 20.- DM pro Person und Jahr) von den Mitgliedern. |
| 1998 | Der Belag der Tennishalle muss fur 40 000 DM erneuert werden. Eine Bouleabteilung wird auf Betreiben des und der Idee des 1. Vorsitzenden Roland Winter gegründet, um der schwindenden Mitgliederzahl entgegenzuwirken. Die erste Mannschaft steigt wieder in die B-Klasse auf. |
| 1999 | Im Frühjahr wird ein Bouleplatz mit sechs Turnierbahnen gebaut und eingeweiht. Der Erfolg der l. Mannschaft setzt sich mit dem Wiederaufstieg in die A-Klasse fort. Für die Vereinsarbeit wird ein neues komplettes EDV-PC-System im Werte von 2200 DM angeschafft |
| 2000 | Heute präsentiert sich der Tennisverein Hagenbach mit seinen vier neuwertigen Plätzen, einer Einfeldtennishalle, einem 6 Feld-Bouleplatz und einem Clubheim als ideale Voraussetzung für den Freizeitsport. Ob in den Mannschaften oder in der Hobbytruppe, bei Vereinsmeisterschaften, Sunshine Turnier oder Hessbach Cup, auch beim Boulespiel, jeder bringt sich in die Gemeinschaft ein. Erstmals nimmt die neugegründete Bouleabteilung mit einer aktiven Mannschaft und 16 gemeldeten Spielern an der Spielrunde des rheinland-pliilzischen Petanque-Verbandes teil. |
den ersten 100 der deutschen Herren-Tennisrangliste platziert. Außerdem findet man diese Spieler auch in der aktuellen Weltrangliste.
Um diese Leistungen in nur 25 Jahren Vereinsgeschichte vollbringen zu können, waren viele ldealisten erforderlich. Wie viel Zeit, Arbeit und auch Mittel diese Persönlichkeiten uneigennützig für den Verein aufgebracht haben, lässt sich nur erahnen. Ihr Werk ist ein Zeugnis echten Gemeinschaftsgeistes und für die nachfolgende Generation soll es ein Ansporn sein, das Begonnene zum Wohle der Menschen unserer Heimat weiterzuführen.

